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Wohin mit den Batterien? KSR informieren

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Egal, ob in Kinderspielzeug, Fernbedienungen oder Taschenlampen – Batterien sind aus keinem Haushalt wegzudenken. Doch wohin mit den kleinen Energiespeichern, wenn sie leer sind? Die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) haben die Antwort.

Jährlich werden allein in Deutschland 1,5 Milliarden Batterien verkauft, aber nur knapp die Hälfte wird laut Umweltbundesamt nach Benutzung richtig entsorgt. Der Rest bleibt entweder im Haushalt liegen oder landet unsachgemäß im Müll.

 

Damit die Batterien nicht achtlos im Abfall landen, ist der Handel zur kostenlosen Rücknahme verpflichtet. Ob Autobatterie, Blockbatterie, Knopf- oder Rundzelle spielt dabei keine Rolle. Die oberste Nutzerpflicht besagt: „nach Gebrauch zurück“. Beim Kauf müssen die Geschäfte durch entsprechende Hinweise über diese Rückgabepflicht informieren.

„Bei der hier beschriebenen Batterierücknahme geht es um die Entsorgung von Gerätebatterien“, weiß Katrin Kiesel, Leiterin des KSR-Bürgerservice. „Unter dieser Bezeichnung werden gekapselte Batterien zusammengefasst, die problemlos in der Hand getragen werden können.“

Die bekanntesten sind Monozellenbatterien (zum Beispiel vom Typ AA und AAA), wie sie unter anderem in Spielzeug, Elektrogeräten jeglicher Art oder Kameras verwendet werden. Aber auch Knopfzellbatterien – kleine, runde Batterien –, deren Durchmesser größer ist als ihre  Höhe und lithiumhaltige Batterien, wie sie in Laptops oder Mobiltelefonen verwendet werden, gehören zu den sogenannten Gerätebatterien.

Folgende Tipps haben die KSR für die richtige Entsorgung von Batterien und Akkus zusammengestellt:

-          Alle leeren Batterien und Akkus müssen zurückgegeben werden. Dies gilt unabhängig von Kennzeichnungen und Aufschriften. Der Hausmüll ist für die schadstoffhaltigen Energiespender tabu

-          Knopfzelle, Akku und Alkali- Mangan-Batterien und alle anderen Gerätebatterien aller Marken können kostenlos im Handel zurückgegeben werden – auch dann, wenn keine neuen Energiezellen gekauft werden. Händler*innen müssen jedoch nur die Typen zurücknehmen, die sie selbst auch im Sortiment führen oder geführt haben. Das heißt, Geschäfte, die zum Beispiel keine Knopfzellen führen, müssen diese ausgedienten Energiespender auch nicht zurücknehmen

-          Die KSR nehmen auf dem Wertstoffhof, Beckbruchweg 33, am Umweltbrummi die alten Energieträger an und entsorgen diese fachgerecht in speziell dafür vorgesehene Sammelboxen. Ebenso werden kleinere Geräte mit eingebauten Batterien oder Akkus – wie etwa Armbanduhren – auch am Wertstoffhof und von Händler*innen kostenlos zurückgenommen

some traurigWeitere Informationen zum Wertstoffhof gibt es online hier: Wertstoffhof (zbh-ksr.de).

Die beste Wahl: Produkte, die ohne Batterien und Akkus auskommen

Es geht aber auch umweltfreundlicher: Solarbetriebene Brief- oder Personenwaagen oder Taschenrechner reduzieren die Batteriemengen. Interessierte Bürger*innen sollten beim Einkauf auf Produkte mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ achten.

Darüber hinaus gibt es Produkte, die ganz ohne Batterien auskommen – zum Beispiel Automatik-Armbanduhren oder mechanisches Spielzeug.

Weitere Informationen zur Batterierückgabe gibt es online hier: Alles rund um Batterie Lagerung, Entsorgung und Recycling | Batterierücknahme (batterie-zurueck.de).

Wissenswertes rund um die allgemeine Abfalltrennung gibt es ebenfalls online auf der Homepage der KSR unter www.zbh-ksr.de. Telefonisch sind die Kolleg*innen unter der Hotline 02361/50-2870 erreichbar.

 

Grafik: GbR zur Erfüllung der Hinweis- und Informationspflichten nach § 18 Abs. 3 und 4 BattG // Batterie-zurück

 


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