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Gießpatenschaften

Trockenperioden sind schon seit einigen Jahren keine Seltenheit mehr. Wetterexpert*innen prognostizieren für die kommenden Sommer immer häufiger Hitze und Trockenheit.

Das Stadtgrün leidet insbesondere unter Frühjahrstrockenheit und immer öfter kommt es zu auffälligen Hitzeperioden und somit zu sogenannten „Hitze-Hotspots“ im Recklinghäuser Stadtgebiet. Die Erhaltung von Grünflächen stellt hier neben anderen Maßnahmen einen wichtigen Aspekt zur Bekämpfung solcher Hotspots dar

Die Stadt Recklinghausen bittet deshalb Bürger*innen um Unterstützung der KSR beim Wässern und bietet ab sofort Gießpatenschaften für Bürger*innen an.

 

- Jede Kanne zählt –

 

Besonders Jungbäume bis zum 15. Standjahr und Flachwurzler leiden unter der anhaltenden Trockenheit. Zusätzliches Wässern bei extremen Witterungen ist entscheidend zum Schutz der Bäume.

Wer Interesse an einer Gießpatenschaft hat, kann sich bei Sven Greuel von den KSR telefonisch unter 02361/50-2805 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. melden.

 

Als erste Orientierung dient die Bewässerungskarte auf der städtischen Homepage, die anzeigt, welche Jungbäume mit zusätzlichen Wässerungsbedarf haben.

Für jeden Baum sind botanische/deutsche Bezeichnung, das Pflanzjahr und eine Standort Beschreibung hinterlegt.

 

Die Bewässerungskarte findet sich hier: https://www.karte-recklinghausen.de/mapbender3/application/Bewaesserungskarte_Strassenbaeume_Recklinghausen

 

Tipps für das richtige Gießen: 

  • Orientieren sie sich an der Bewässerungskarte, insbesondere junge Bäume haben einen erhöhten Bewässerungsbedarf, da die Wurzeln noch nicht ausreichend entwickelt sind.
  • Außerdem ist es wichtig, auch die Unterbepflanzungen an den Bäumen zu bewässern. Eine intakte Unterpflanzung schützt die Bodenoberfläche.
  • Zum Wässern kann Leitungswasser oder besser noch aufgefangenes Regenwasser verwendet werden.
  • Es ist vorteilhaft, möglichst spät am Tag zu wässern.
  • Das Wasser sollte im Baumbeet gleichmäßig verteilt werden. Bei sehr jungen Bäumen (1- 3 Standjahre) ist i.d.R. meistens noch ein funktionierendes Bewässerungssystem vorhanden. Der Wurzelballen ist hierbei von einem Drainschlauch umgeben, welcher für die Bewässerung sorgt. Das Ende dieses Drainschlauchs ist mit einer Metallhülse u. einer Abdeckung, etwa auf Bodenniveau im Baumstandort, verbaut. Wenn die Abdeckung entfernt werden kann, ist die Bewässerung über das Rohrsystem sinnvoll, wenn dieses nicht verstopft ist. Anschließend soll die Abdeckung wieder aufgesetzt werden, da so die Austrocknung des Wurzelballens verhindert wird. Sollte das System verstopft sein, ist die durchdringende Bewässerung über die Baumscheibe ausführbar. Möglicherweise kann auch ein sogenannter Gießrand aus Erdreich oder aus Kunststoff vorhanden sein, der beim Wässern hilfreich ist, weil er verhindert, dass Wasser seitlich abfließt.
  • Es sollten ca. 100-150 Liter Wasser für einen Baum pro Woche aufgewendet werden.
  • Sollte der Boden besonders trocken sein, kann es sein, dass das Wasser nur oberflächlich abfließt. Aus diesem Grund sollte der Boden langsam durchfeuchtet werden mithilfe von Eimern mit kleinen Löchern mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2 Millimeter im Boden. Das Wasser kann dann ganz einfach in die Eimer gefüllt werden und dies sickert dann nach und nach in den Boden. Der Eimer sollte mehrmals hintereinander mit Wasser gefüllt werden.

Wichtig dabei: Begleitgrün nicht plattdrücken!!

 

 
Bewässerungskarte
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Laubtonnenstandorte
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