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Gemeinschaftsgrabstätten

Belegungszeit:
Vorbehaltlich anderer Regelungen entspricht die Belegungszeit bei Gemeinschaftsgrabstätten der gesetzlichen Ruhefrist.

Anonyme Grabstätten

Anonyme Grabstätten sind Bestattungsflächen, die ausschließlich durch die Friedhofsverwaltung gestaltet und gepflegt werden. Eine Kenntlichmachung der einzelnen Grabstätten oder namentliche Nennung auf einem zentralen Denkmal erfolgt nicht.
Anonyme Erdbeisetzungen sind in einem besonderen Feld auf dem Südfriedhof, anonyme Urnenbeisetzungen in besonderen Feldern auf allen städt. Friedhöfen möglich.
Grabfelder für die Beisetzung von fehl- und totgeborenen Kindern befinden sich auf dem Nord- und Südfriedhof.

Rasengräber

Rasengräber sind Grabstätten für Urnen- oder Erdbeisetzungen, die mit einem Namensstein versehen werden können.
Material: Vanga (rot)-, Maße: 40 cm (Breite) x 30 cm (Tiefe) und 10 cm bis 14 cm (Stärke), Oberflächenbearbeitung: Mattschliff oder poliert,  Buchstaben und Ziffern müssen vertieft eingearbeitet werden.
Die Namenssteine sind am jeweiligen Friedhof anzuliefern. Nach Herrichtung der Grabfelder werden die Namenssteine durch die Friedhofsverwaltung verlegt. Die übrige Fläche des Grabfeldes wird mit Rasen eingesät und allein von der Friedhofsverwaltung gepflegt. Blumenschmuck und Grablichter können jeweils an einem zentralen Ablageplatz niedergelegt werden. Der bei einem Pflegegang auf einer Grabstätte vorgefundene Grabschmuck wird von der Friedhofsverwaltung abgeräumt und nicht wieder aufgelegt.

Baumbestattungen
Bei Baumbestattungen erfolgt die Beisetzung  von bis zu zwei Urnen je Bestattungsplatz im Wurzelbereich eines Baumes. Die Belegungszeit endet mit Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist der zuletzt beigesetzten Urne. Der Beisetzungsort wird auf Wunsch durch eine Plakette mit dem Namen des Verstorbenen gekennzeichnet. Die Kennzeichnung und Pflege des Beisetzungsortes erfolgt ausschließlich durch die Friedhofsverwaltung. Ablagemöglichkeiten für Blumenschmuck und Grablichter gibt es nicht.

Kolumbarien (Nord- und Südfriedhof)
Kolumbarien bestehen aus Urnenwandkammern, die für die Aufbewahrung von bis zu zwei Urnen dienen. Die Nutzungszeit für Urnenkammern beträgt 25 Jahre. Auf Antrag können auch vor Eintritt eines Sterbefalls Nutzungsrechte an einer oder mehreren Urnenkammern erworben werden.
Das Niederlegen von Grablichtern, Gebinden und sonstigem Grabschmuck ist nur an den dafür vorgesehenen Stellen erlaubt.

Flyer Kolumbarium 2016

Gemeinschaftsfelder für dauergrabgepflegte Grabstätten Gemeinschaftsfelder für dauergrabgepflegte Grabstätten sind Grabfelder bei denen die Friedhofsverwaltung Unternehmen eine Fläche nach gesonderten vertraglichen Vereinbarungen überlassen hat. Der Nutzungsberechtigte überträgt seine mit dem satzungsrechtlichen Nutzungsrecht an einer Grabstätte einhergehenden Pflichten auf den Unternehmer. Der Unternehmer übernimmt für die gesamte Ruhezeit die Gestaltung und Pflege der Anlage.

Möglich sind Grabarten für Erd-und Urnenbeisetzungen (Reihengräber, ein- und mehrstellige Wahlgräber, Urnenreihengräber, Urnenwahlgräber).

Vor jeder Beisetzung ist der Friedhofsverwaltung ein mit dem Unternehmer abgeschlossener Dauergrabpflegevertrag über die gesamte Ruhe-/Nutzungszeit als Kopie vorzulegen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem jeweiligen Vertragspartner.

Gemeinschaftsfeld auf dem Ostfriedhof
Friedhofsgärtnerei Fromm
Nordseestr. 160
45665 Recklinghausen
Telefon: 02361 42188


Sondergrabstätten
Für die Beisetzung einer größeren Zahl Verstorbener können von Anstalten, Vereinen oder sonstigen Gemeinschaften Gemeinschaftsgräber nach besonderer Vereinbarung mit der Friedhofswaltung angelegt werden.

Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft werden nach den gesetzlichen Vorschriften und einschlägigen Bestimmungen angelegt und unterhalten.
http://www.volksbund.de/kgs/?kgs=Recklinghausen