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Leiser Feger: Erste elektrische Kehrmaschine nimmt ihren Dienst auf

Elektro statt Diesel: Nachdem die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) bereits sechs Pkw in ihrem Fuhrpark haben, die rein elektrisch betrieben werden, gibt es jetzt einen Neuzugang im Bereich der Straßenreinigung: eine Elektro-Kleinkehrmaschine. Und die wird in einem ganz prominenten Bereich Recklinghausens ihre Runden drehen.

Das Elektro-Gefährt, das eine der Diesel-Kleinkehrmaschinen im Bestand ersetzt, nimmt nämlich seinen Dienst zunächst in der Recklinghäuser Innenstadt auf. „Für die Stadt Recklinghausen ist die Inbetriebnahme der neuen Kleinkehrmaschine ein weiterer bedeutsamer Schritt im Bereich der Elektromobilität“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Das Ersetzen von Dieselantrieben durch elektrisch angetriebene Fahrzeuge bildet einen wichtigen Baustein im Rahmen der Klimaziele der Stadt.“

Zu deren Umsetzung wurden am Zentralen Betriebshof und am Süd-Friedhof insgesamt elf Ladepunkte geschaffen. Die Anschaffung der elektrisch angetriebenen Kleinkehrmaschine wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität des BDMV mit insgesamt 137.944,80 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

„Verringerte Feinstaubbelastung, ein vielfach geringerer Lärmemissionswert und keine Geruchsemmissionen im Vergleich zur Kehrmaschine mit Verbrennungsmotor sollen die Aufenthaltsqualität besonders im Bereich der Fußgängerzonen und Außengastronomie heben“, betont KSR-Betriebsleiter Roland Wrobel.

 

Die Reinigung findet während der üblichen Geschäftszeiten statt. Gereinigt wird in den Wintermonaten an sechs sowie im Sommer an sieben Tagen die Woche.

Die neue elektrische Kehrmaschine bietet aufgrund der deutlich geringeren Emissionen gegenüber dem bisherigen Diesel-Fahrzeug auch deutliche Vorteile für den Gesundheitsschutz. Dies gilt nicht nur für die Bürger*innen, sondern auch für die KSR-Mitarbeitenden, die neben der Kehrmaschine zu Fuß unterwegs sind und ihr „zuarbeiten“. Für die Fahrer*innen wiederum entstehen durch den Elektro-Antrieb geringere Vibrationen. Zudem ist davon auszugehen, dass die bereits bei den Pkw erwiesenen, geringeren Wartungs-, Service- und Reparaturkosten sich auch hier langfristig einstellen.

Die Elektro-Kehrmaschine wird am Zentralen Betriebshof der KSR mittels einer 22KW-Ladestation (Wallbox) geladen. Der Betriebshof wiederum wird mit 100 Prozent erneuerbaren Energien durch seinen Energieversorger versorgt. Darüber hinaus betreiben eine Bürgersolargemeinschaft sowie die KSR für den Eigenbedarf insgesamt rund 200 kWp-Photovoltaik-Anlagen (Kilowatt-Peak/kWp ist ein besonderes Maß, das ausschließlich zur Messung der Leistung von Photovoltaikanlagen verwendet wird). Die Bürgersolaranlagen werden wiederum von der „BürgerSolar Recklinghausen GbR“ auf städtischen Immobilien betrieben. Neben den KSR-Gebäuden und dem Stadthaus A befinden sich solche PV-Anlagen auch noch auf Schul- und Sportstätten-Dächern.

Sollten sich die beschriebenen Vorteile der elektrischen Kleinkehrmaschine für die Bürgerschaft, die Mitarbeitenden und den Betrieb bestätigen, ist daran gedacht, auch die weiteren konventionell betriebenen Kehrmaschinen sukzessive durch elektrische zu ersetzen.

Pressefoto:
Vorstellung neue Elektro Kehrmaschine

Vor dem schönsten Rathaus von NRW stellten KSR-Chef Roland Wrobel, Elke Kant (Vors. KSR-Betriebsausschuss), Bürgermeister Christoph Tesche, Dennis Köhler (Mitarbeiter KSR), Uwe Bergander (Leiter KSR-Fahrzeuglogistik) und Karsten Wasmus (KSR-Einsatzleiter und Koordinator Straßenreinigung/v.l.) die neue elektrisch angetriebene Kehrmaschine der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) vor. Foto: Stadt RE

 

 
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