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Recklinghausen bleibt sauber: Abfalleimer werden zu Sauberkeitsbotschaftern

Abfallkörbe„Für den letzten Dreck“, „Dafür bin ich gut genug“ oder „ich fresse alles!“: Mit diesen und sechs weiteren Botschaften machen die städtischen Abfalleimer in der Altstadt und in Süd ab sofort auf sich und ihre Funktion aufmerksam.

Bürgermeister Christoph Tesche stellte die Aktion gemeinsam mit den Kommunalen Servicebetrieben Recklinghausen (KSR) und dem Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) vor, die für ein sauberes Recklinghausen werben soll.

„Littering“ ist das Fachwort für das achtlose Wegwerfen bzw. Liegenlassen von Müll im öffentlichen Raum, welches in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen hat – auch in Recklinghausen. „Für so ein Verhalten habe ich keinerlei Verständnis“, betont Tesche. „Im gesamten Stadtgebiet, aber besonders in der Innenstadt und auf der Einkaufsstraße in Süd haben wir genügend Abfallbehälter, die für Müll und andere Hinterlassenschaften bereitstehen. Mit der Aktion wollen wir die Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger jetzt auf humorvolle Art und Weise gezielt auf diese lenken.“ 

Klebrige Kaugummis und dreckige Ecken in den Einkaufszonen sind nur eines der Dauerprobleme – auch Grünflächen und Parkanlagen werden regelmäßig zugemüllt. „Dem wollen wir jetzt gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendparlament den Kampf ansagen“, sagt Anke Nitsche, Abteilungsleiterin für Operative Leistungen bei den KSR. „Zunächst einmal legen wir den Fokus auf die Altstadt und auf Süd im Bereich der Bochumer Straße. Wenn das Projekt gut angenommen wird, werden weitere unserer insgesamt etwa 1.200 Abfallkörbe folgen.“ 

Die Aktion startet an vorerst 51 Standorten, die das KiJuPa ausgewählt hat. „Von diesen Plätzen erhoffen wir uns die größte Aufmerksamkeit“, erklären Jana Amann und Nadine Mucha vom KiJuPa ihre Entscheidung. Das Projekt entstand aus einem Austausch zwischen dem Verwaltungsvorstand, den Fachbereichsleiter*innen und dem KiJuPa im vergangenen Jahr. Diese Zusammenkunft findet regelmäßig statt, um die Anregungen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen für Recklinghausen – wo möglich – in die Arbeit der Verwaltung aufzunehmen. Zu dem Zeitpunkt standen die Planungen der KSR noch am Anfang, sodass die Zusammenarbeit mit dem KiJuPa reibungslos funktionierte. 

Insgesamt gibt es neun Sprüche, die vier ersten entstammen der Kreativität der Jungen und Mädchen: - ich fresse alles!
- Fütter mich und nicht den Boden
- Kann ich das abnehmen?
- frei parken
- für den letzten Dreck
- gib mir mehr davon
- Dafür bin ich gut genug
- RE-spekt!
- hadi haurein

 

 
Bewässerungskarte
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