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Ökoprofit: KSR und Familienzentrum Kinderplanet ausgezeichnet

ÖkoprofitKostensenkung durch Umweltschutz. Darum geht es beim Projekt Ökoprofit. Mit dabei sind auch die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) und das Familienzentrum Kinderplanet, die am Donnerstag, 29. Juni, in Waltrop ihre Zertifikate entgegennahmen. 

Für die KSR war es die zweite Auszeichnung. Mit der ersten Zertifizierung 2013 war es ihnen nicht genug, die KSR investierten weiter in Maßnahmen, um weiterhin Kosten und CO2 einzusparen. „Das Projekt hat bei den KSR hohe Priorität, sodass entschieden wurde, sich nicht auf dem Erfolg der ersten Zertifizierung auszuruhen, sondern den nachhaltigen Umweltschutz fortzusetzen“, sagt Markus Rengel, der für das Projekt als Abteilungsleiter Technik bei den KSR zuständig ist. Als Mitglied des Ökoprofit-Clubs sei man bei den regelmäßigen Workshops auf immer neue Ansätze und Ideen gestoßen. Über viele kleinere Maßnahmen sowie den Bau einer Photovoltaikanlage konnten jährlich so weitere 56 Tonnen CO2 und 20.510 Euro gespart werden.

Im Mai kamen drei Prüfer zum Betriebshof, um sich das Umgesetzte unter anderem von KFZ-Mechatronikermeister Thorsten Koplin erläutern zu lassen sowie bei einem Rundgang die Maßnahmen in Augenschein zu nehmen. Da Nachhaltigkeit nicht nur Umweltschutz bedeutet, sondern auch sozioökonomische Aspekte beinhaltet, standen außerdem auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Rechtssicherheit und Mitarbeiterführung im Mittelpunkt. Die Prüfer waren zufrieden.


„Die Auszeichnung spornt uns weiter an“, sagt Uwe Schilling. „Weitere Projekte und Ziele im Sinne einer nachhaltigen und umweltverträglichen Betriebsführung haben wir bereits im Kopf. Dazu gehört zum Beispiel auch die Klimaschutzmaßnahme am Südfriedhof.“

 

KiTa Kinderplanet
Zum ersten Mal zertifiziert wurde das städtische Familienzentrum Kinderplanet an der Dorstener Straße. Und das aus gutem Grund Kinder und Mitarbeiter sparten 2,1 Tonnen CO2, 8445 Kilowattstunden Strom, 600 Kilo Abfall, 37 Kubikmeter Wasser und insgesamt 1057 Euro ein.

Seit Mitte 2012 dreht sich im pädagogischen Schwerpunkt der KiTa alles rund um Naturpädagogik. „Heute ist Umweltschutz fester Bestandteil bei uns. Da war es naheliegend, 2016 auch beim Projekt Ökoprofit einzusteigen“, sagt Pablo Gamsjäger, Leiter des Familienzentrums.

Wie der Umweltschutz mit den Kindern gelebt wird? Zum einen wurde der Müll reduziert und dadurch Mülltonnen abgeschafft, zum anderen eine kleine Solaranlage für Lichtbetrieb und das Aufladen von Elektrogeräten in der Holzwerkstatt auf dem Außengelände installiert. In pädagogischer Begleitung baute die KiTA außerdem einen Lehmofen, durch den die Kinder nicht nur das Element Feuer kennenlernen, sondern auch ohne Strom und Gas backen können.

Die Identifikationsfigur in Sachen Umweltschutz ist für die Kinder der kleine Emil. Emil ist ein durch den RWE-Klimaschutzpreis in 2012 prämiertes Piktogramm-Maskottchen, das Kindern und Erwachsenen verschiedene Sparmöglichkeiten erklärt. Mit Emil geht es darum, das tägliche Handeln zu reflektieren – vom richtigen Heizen und Lüften bis zum Stromsparen durch das Ausschalten des Standby-Schalters.