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Straßenbaumkonzept für Recklinghausen

Das Straßenbaumkonzept soll zur nachhaltigen Entwicklung des städtischen Baumbestandes beitragen. Dazu führt das Landschaftsarchitekturbüro Danielzik und Leuchter aus Duisburg verschiedene Untersuchungen durch. Erfasst werden dabei auch Daten, die bisher nicht erfasst wurden, wie etwa die Entfernung von Bäumen zu Baukörpern und weitere funktionale Probleme sowie gestalterische Aspekte des Gesamtbilds einer Straße.

Ziel des entwickelten Straßenbaumkonzepts ist es, die Untersuchungsergebnisse so aufzubereiten, dass die Stadtverwaltung ein fachlich begründetes wie auch leicht handhabbares Werkzeug für den Umgang mit den städtischen Straßenbäumen hat.

Mithilfe eines Entscheidungsschemas wurden erste Ergebnisse bereits durch das Landschaftsarchitekturbüro erarbeitet und in einem Empfehlungsblatt festgehalten. Wie für Recklinghausen-Nord teilweise bereits erstellt, soll für jeden Straßenabschnitt der Stadtteile Grullbad, Hillen, Hochlarmark und Süd ein dreistufiges Zielkonzept erarbeitet werden, das Handlungsempfehlungen einschließt. Diese Empfehlungen zeigen entweder kurzfristigen Handlungsbedarf auf, zum Beispiel auf Straßen mit deutlich lückenhaftem, schadhaftem oder überaltertem Baumbestand, mittelfristigen Handlungsbedarf, etwa auf Straßen mit Mängeln im Bestand und Möglichkeiten zur Aufwertung, oder keinen Handlungsbedarf, auf Straßen mit intaktem Baumbestand.

Auf einer ersten Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger wurde das neue Straßenbaumkonzept der Stadt am Mittwoch, 25. September im Bildungszentrum des Handels vorgestellt. Ziel der Bürgerversammlung war es, den aktuellen Stand des Konzepts für Recklinghausen-Nord vorzustellen und in einen Dialog mit den Bürgern zu treten. Das zuständige Landschaftsarchitekturbüro präsentierte einen ersten Teil des Straßenbaumkonzepts für die Stadtteile Nord und Hillen, der hier abrufbar ist.

Download Straßenbaumkonzept